Allgemein
Waldwege – nein danke
So. Nun ist es diese Saison doch noch passiert. Umgeknickt im Wald. Eine leichte Bänderdehnung. Glücklicherweise nichts schlimmeres. Dummerweise nur kurz vor meinem Marathondebut. Das tut mehr weh als die Schmerzen im Fuss. Nun heißt es abwarten bis der Schmerz verschwindet.
Ich werde mich hüten solche unebene Waldwege in Zukunft zu laufen. Die Verletzungsgefahr ist einfach zu hoch bei einem langen Lauf die Beine nicht mehr hoch genug zu bekommen. Schnell knickt man um und eine sehr gute Saison geht evtl. zu Ende.
Nun sitze ich da mit meinem Tapeverband. Nichts kann ich tun. Das Wetter ist toll. Ich bin fit wie ein Turnschuh. Nun versuche ich zu kämpfen, dass ich evtl. wenigstens im Oktober an den Start gehen kann. Ich bin mir sicher das klappt!
Läufer pro Stunde
Mit dem Beginn meiner Läuferkarriere habe ich ein seltsames Hobby gepflegt. Ich habe die Läufer pro Stunde gezählt und bin hier auf lustige Gesetzmäßigkeiten gestoßen.
Zugegeben war es im Winter nicht sehr schwer, sich an die einzelnen Läufer sogar einzeln zu erinnern. Jetzt im Sommer ist das schon schwieriger. Hiermit möchte ich meine bescheidenen Ergebnisse präsentieren. Ich möchte aber gleich erwähnen, dass man die Ergebnisse weder als Statistik sehen kann, noch ernst nehmen sollte. Hier hat einfach nur der Spaß gezählt, einmal zu prüfen, ob die Klischees denn stimmen! Also nicht so ernst nehmen!
Grenzenlos
Helmstedt. Nicht nur einfach eine Stadt in Niedersachsen. Helmstedt liegt an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Vor vielen Jahren endete hier der westliche Teil der Transitstrecke nach Westberlin – eine Grenze quer durch eine wunderhübsche Natur verlaufend.
Heute schreibe ich von dieser Stadt, weil ich das Vergnügen hatte, ein Wochenende hier zu verbringen und natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt diese Gegend zu erlaufen.
Marathontraining ist hart
Mein erster Marathon rückt näher und ich werde so langsam nervös. Ich ertappe mich wieder gehäuft auf Seiten, wo man Tipps für Marathonläufer findet. Weiterhin beginnen meine Beine wieder ein wenig zu rebellieren. Gut das die Zipperlein am nächsten Tag immer wieder verschwunden sind. Diese Woche steht eine Umfangsteigerung auf fast 90 km an. 2x 19 km, 2x 20 km und einmal Intervalltraining werden mich ganz schön schwitzen lassen.
Dort wo niemand läuft
Es hat schon seine Gründe wenn man in einen Ort kommt, wo weit und breit keine Jogger zu sehen sind. Nun hatte ich meinen langen Lauf in einer fremden Stadt zu absolvieren. Als Läufer versuche ich schon vorher mögliche Strecken und Lieblingsstrecken anderer herauszufinden. Tja. Nichts. Zumindest scheint hier niemand zu laufen. Strecken im Netz? Nicht auffindbar. Also dachte ich mir ich laufe einfach einmal los. Mal sehen wohin es mich treibt. Was ich nicht wusste ist, das die Gegend ein einziger Berg ist. Erst geht es steil bergab, was man am Ende natürlich wieder bergauf zurücklegen darf. Aber auch dahinter scheint es kein “geradeaus” zu geben. Entweder steil bergauf oder steil bergab. Das schlaucht natürlich so sehr, das ich nach 16 km schon platt war. Wundervoll. Das wären noch ganze 8 km Kampf und Krampf. Kein Wunder das mir auf der gesamten Strecke nur eine einzige Joggerin aufgefallen ist. Ich habe fast bis ans End gekämpft. 23, 5 sind es geworden. Dann hat mich der Anblick des Ziels zu sehr gereizt.
Ich bin froh ab morgen wieder in gewohnter Umgebung zu laufen.

