Allgemein
Hitze oder Regen
Es soll Läufer geben, die es lieben im Regen zu laufen. Die letzten beiden Wochen habe ich ohne Drang danach, die Chance erlebt, dieses Gefühl doch wenigstens nachvollziehen zu können.
Läuferleben
Die Sonne scheint. Es ärgert mich. Ja es ärgert mich richtig. Erstens sitzt du zur schönsten Zeit im Büro. Zweitens ist heute Laufruhetag. Toll! Suuuuper! Tagelang durch die Kälte gequält. Winterjacke rausgekramt. Im Regen gelaufen. Super. Morgen wird das Wetter wohl wieder schlechter. Freut mich. Denn morgen laufe ich!
Aber das kann einem Läuferherz nichts anhaben. Laufen macht Spaß!
Bei Regen – am besten viel Regen, so dass der eigene Schweiß gleich rausgewaschen wird.
Bei Gewitter – so läuft man automatisch Intervalle von Baum zu Baum.
Bei glühender Hitze – da wird man wenigstens schön braun.
Es gibt kein schlechtes Wetter. Das mag sein. Gelaufen wird immer. Spaß macht das aber nicht unbedingt. Vor allem nicht, wenn man am einzigen schönen Tag dieser Woche Laufpause hat.
Bleibt die Frage warum ich nicht einfach laufe trotz Laufpause? Das Frage ich mich auch. Weil ich einem Trainingsplan hörig bin! Der sagt ich darf nicht. Pause! Regeneration. Dabei strotzen meine Muskeln heute nur so vor Energie. Morgen hängen die wieder rum – man kann es ihnen auch nicht verdenken wenn es regnet.
Noch ein paar Tage bis zum Rennsteiglauf!
Auf gehts!
Fit, fitter, am fittesten
Übermüdet? Stress? Wut? Dann verschreibe dir doch einfach eine Runde laufen! Was ging es mir heute schlecht! Stress auf Arbeit. Das Studium im Nacken. Völlig übermüdet. Und jetzt bin ich ausgeruht, fröhlich und hellwach. Ärzte sollten öfter einmal eine Runde laufen verschreiben statt Tabletten ;)
Es geht los…
So. Da bin ich wieder. In neuem Gewand und auf einer neuen Webseite.
Nach einer schlimmen Prüfungsvorbereitung endlich wieder Zeit für lange Läufe. In den letzten zwei Wochen habe ich eher Geschwindigkeit trainiert. Lange Läufe waren wegen Zeitmangel nur vereinzelt möglich.
Nun also wieder einmal eine richtig lange Einheit: 25 km. Puh. Ja. Ich hatte vorher schon so meine Zweifel, aber beim Start ging es mir so gut, dass ich unterwegs auf die Schnappsidee kam, eine bergige Strecke zu wählen.
Nach einer kurzen Weile beachtete ich ein Schild nicht so wirklich und bin einmal getreu dem Motto : „Positiv denken“ an dem Schild vorbeigerannt. Tja. In der Bildergallerie kann man den Salat bewundern.
Unterwegs traf ich drei Pferde, die ich unbedingt überholen musste. Naja. Trabend keine Kunst, also vorbei und Foto geschossen.
Die Berge gingen erstaunlich gut, aber die Kraft und Ausdauer gegen Ende waren schon recht am Ende angelangt. Eigentlich wollte ich bis nach Hause rennen, aber ich konnte dann nicht mehr. Nun gut. Die 25 km waren geschafft, aber den Rest der Strecke musste ich gehen. Und mit dünner Kleidung ist das schon recht kalt. Gut das meine Freundin mir Wasser und ein Fahrrad gebracht hat. Ab nach Hause und Freundin stehen gelassen… Ich war sehr froh darüber sonst hätte ich mich wohl erkältet. Alles in allem lief es aber sehr gut und mein Ziel Marathon erscheint mir nun doch nicht mehr unmöglich. Nächste Woche sind 28 km an der Reihe.
Toll das ich auf dieser bergigen Strecke tolle Fotos schießen konnte (mit dem iPhone). Alle Fotos kann man in der Gallerie bewundern. Leider sehr schlechte Qualität, da die Linse wohl mit Schweiß betropft war und ich nicht anhalten wollte, habe ich sie langsam trabend geschossen.
Tolle Strecke. Tolle Bilder. Toller Lauf! Bis demnächst.

