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	<title>Grenzenlos laufen</title>
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		<title>Faul &#8211; irgendwie</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 10:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, es ist verflixt! Nun hatte ich doch vor Wochen wieder diesen Drang und dieses Ziel Wettkämpfe zu laufen.
Beim 16er vor einer Woche war ich jedenfalls nur als Zuschauerin und Fotografin dabei. Nach dem Stich bin ich kein weiteres Mal gelaufen und da ich mir so die 16 nicht zutraute, verzichtete ich auf eine Anmeldung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, es ist verflixt! Nun hatte ich doch vor Wochen wieder diesen Drang und dieses Ziel Wettkämpfe zu laufen.</p>
<p>Beim 16er vor einer Woche war ich jedenfalls nur als Zuschauerin und Fotografin dabei. Nach dem Stich bin ich kein weiteres Mal gelaufen und da ich mir so die 16 nicht zutraute, verzichtete ich auf eine Anmeldung. Ich war nicht einmal traurig, wie noch damals zum Fürther Metropolmarathon: als ich zum ersten Mal einen Laufwettbewerb inaktiv erlebte. Komisch. Will ich gar nicht mehr laufen, hab ich den Faden verloren?</p>
<p>Das nächste Ziel ist nur so vage herausgesucht und im Kalender markiert. Nürnberger Stadtlauf am 3. Oktober. Je nach dem wann ich anfange zu trainieren will ich mich kurz vorher entscheiden, ob ich die 10, 21 oder doch wieder 0 Kilometer laufe. Letzteres beherrsche ich mitlerweile ja ganz gut.</p>
<p>Wir werden sehen, ob ich mich wieder aufraffe. Gerade habe ich ja eine neue Ausrede, ich fühle mich nämlich krank! Nächste Woche ist dann wieder Stress im Studium. Die Wespe ist schuld! Davor lief es wieder! Nun regiert der Schweinehund. Schade!</p>
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		<title>Da isser wieder</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 16:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Na endlich. Alles ausgeheilt (Bänderdehnung) &#8211; Burn Out Syndrom besiegt ( Prüfungsphase &#8211; Stress im Job ). Diese Woche lief es endlich wieder richtig gut. Ich vertrage nun wieder Tempo und auch lange Läufe. Und siehe da! Mein dreißiger heute ist geglückt. Man glaubt es kaum. Ich selbst habe schon gar nicht mehr an mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na endlich. Alles ausgeheilt (Bänderdehnung) &#8211; Burn Out Syndrom besiegt ( Prüfungsphase &#8211; Stress im Job ). Diese Woche lief es endlich wieder richtig gut. Ich vertrage nun wieder Tempo und auch lange Läufe. Und siehe da! Mein dreißiger heute ist geglückt. Man glaubt es kaum. Ich selbst habe schon gar nicht mehr an mich geglaubt. Aber tatsächlich kann ich es noch. Das Tempo war zwar recht moderat, aber immerhin bin ich mit 6:14 min/km daheim angekommen.</p>
<p>Ihr glaubt gar nicht wie gut es tut, wieder zu seiner alten Form aufzulaufen. Dennoch habe ich nächste Woche den Marathon abgesagt. Ich bin zur Zeit einfach nicht in der Form. Die kommt sicher wieder und ich hoffe das ich beim Frankfurt Marathon die 4 Stunden Grenze knacken werde. Wenn nicht? Auch egal. Hauptsache Spaß haben! Ich habe den Marathon gegen einen 16 km Lauf getauscht. Ein wenig feiern, Gas geben und Spaß haben!</p>
<p>Vorgestern habe ich mir noch einen Deuter Trinkrucksack zugelegt. Ich werde dann im Laufe der Woche einen Testbericht dazu online stellen.</p>
<p>Bis bald euer Ricky</p>
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		<title>Gelb-Schwarzer Tag</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 18:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Farbkombination sollte mich heute verfolgen. Als Verfolger meine ich nicht den Westerwelle im Biene Maya Kostüm, vor ein paar Jahren. Das wäre ja noch witzig, beim Betrachten zwar auch schmerzhaft, aber eben anders, mit Sicherheitsabstand eben.

Gemeint ist natürlich eine Wespe.
Heute Vormittag knipste ich noch ein Exemplar, ohne zu wissen, wozu es am Abend noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Farbkombination sollte mich heute verfolgen. Als Verfolger meine ich nicht den Westerwelle im Biene Maya Kostüm, vor ein paar Jahren. Das wäre ja noch witzig, beim Betrachten zwar auch schmerzhaft, aber eben anders, mit Sicherheitsabstand eben.</p>
<p><span id="more-178"></span></p>
<p>Gemeint ist natürlich eine Wespe.<br />
Heute Vormittag knipste ich noch ein Exemplar, ohne zu wissen, wozu es am Abend noch gut sein würde. Kurz darauf fiel das dumme Ding in den Kaffee und ich, was tat ich? Furchtlos und unerschrocken rettete ich das hilflose Wesen!</p>
<p>Der Dank? Es erinnert mich gerade ein wenig an den Film &#8220;Ein Soldat namens James Ryan&#8221;. Einer der Soldaten verschont einen Deutschen. Und gerade dieser Deutsche dankt es, indem er einen anderen aus dessen Kompanie, zu einem späteren Zeitpunkt tötet.</p>
<p>Am Abend kam es dann zu der zweiten Begegnung mit dem &#8220;Feind&#8221;.</p>
<p>Zack, einfach so, ohne dass ich es auch nur kommen gesehen hätte, aus dem Hinterhalt, rein in den Knöchel. Ausgerechnet in den Fuß! Zwar mehr als unwahrscheinlich, dass es die selbe Wespe gewesen ist, aber dennoch ist das gemein!</p>
<p>Und da hat man endlich wieder Lust zu laufen, ist motiviert, freut sich auf den langen Dauerlauf am morgigen Tag und dann DAS.</p>
<p>Mit einem Stich am Finger, Arm oder am Bauch hätte ich noch laufen können. Aber die dicke Beule, mal abgesehen von den Schmerzen, passt doch nicht mehr in die Asics rein.</p>
<p>Und dennoch. Ich werde wieder Wespen retten, wenn es nötig sein sollte. Im Glauben an ein friedliches Miteinander von Wespe und Läufer!</p>
<p><a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/08/p_1600_1200_B16A4395-5B22-421E-8F2C-4D82725079F7.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-364" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/08/p_1600_1200_B16A4395-5B22-421E-8F2C-4D82725079F7.jpeg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/08/p_1600_1200_1D12C651-21A1-44EA-A258-8ABB515717B3.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-364" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/08/p_1600_1200_1D12C651-21A1-44EA-A258-8ABB515717B3.jpeg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/08/p_1600_1200_D5EAF1D9-62A9-4CD1-9088-D77BAF8356E2.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-364" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/08/p_1600_1200_D5EAF1D9-62A9-4CD1-9088-D77BAF8356E2.jpeg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
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		<title>Endlich zurück?</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/08/17/endlich-zuruck/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 07:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Sunny läuft]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist nur los mit mir? Im Mai habe ich doch noch &#8220;den Rennsteig gerockt&#8221;, doch danach war es vorbei mit der Motivation. Zwei Monate habe ich mich mit Schweiß und Mühe von Null auf 100 gebracht, um den Halben zu laufen, meine Zeit von 2:36:00 fand ich für die geringe Vorbereitungszeit einfach toll und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist nur los mit mir? Im Mai habe ich doch noch &#8220;den Rennsteig gerockt&#8221;, doch danach war es vorbei mit der Motivation. Zwei Monate habe ich mich mit Schweiß und Mühe von Null auf 100 gebracht, um den Halben zu laufen, meine Zeit von 2:36:00 fand ich für die geringe Vorbereitungszeit einfach toll und ich war richtig stolz auf mich, genoss die Anerkennung; doch dann ließ ich das alles verpuffen&#8230;</p>
<p><span id="more-165"></span></p>
<p>Zugegeben, so ein Schnellschuss zum HM hat Spuren hinterlassen. Starke Schmerzen danach, noch eine Woche später waren meine Beine wie von Blei gefüllt und vermutlich war mein erster Lauf danach auch einfach nur übertrieben. Ein Leistungstest für ein Trainingsprogramm. Ich habe mich bis zur Erschöpfung gestriezt, Schweiß und Tränen sind kein Ausdruck. Die beiden Großmütterchen auf der Parkbank haben mich vielleicht besorgt angesehen, als ich stöhnend und nach Luft schnappend an ihnen vorbei spurtete.;)</p>
<p>So kann man sich die Lust am Laufen auch ruinieren. In Kombination mit schlechten Lauferfahrungen, wie zum Beispiel Dehydrierung und der Ignoranz einer Straßenverkäuferin, die nach Wasser gefragt keine Hilfe leistet, so dass man sich nach Hause quälen muss und dort mit Schnappatmung ankommt. Daraus habe ich nicht nur den Schluß gezogen, zukünftig selbst bei geringen Distanzen im Sommer Wasser und Geld für den Notfall mitzunehmen, sondern spätestens hier hatte ich mein Negativlauferlebnis par excellence und die Lauflust verpuffte.</p>
<p>Qual verband ich von nun an mit meinen Laufsachen, zumindest unterbewusst. Dann verlief ich mich noch, während eines weiteren Versuchs, der eigentlich richtig positiv verlaufen wäre. Denn der Lauf an sich war klasse, hätte ich danach nicht ewig umherirren müssen. So kam wohl alles zusammen.</p>
<p>Stress in der Uni, ich nahm mir die Zeit nicht mehr zum Joggen, machte ja eh nicht mehr so viel Spaß&#8230;</p>
<p>Aber man merkt es relativ schnell, dass einem im Alltag dieses Ventil fehlt, hat man es erstmal für sich entdeckt. Außerdem aß ich so weiter, wie während des Trainings, das machte meine gewonnene Läuferfigur ordentlich zu nichte. In meinem Leben danach hat definitiv was gefehlt, kurzfristige Erfolge, Adrenalin, Endorphin und ein positives Körpergefühl.</p>
<p>Das habe ich auch realisiert und versucht, wieder anzufangen. Ziel: 16km beim Fränkische Schweiz Lauf.<br />
In den letzten 3 Wochen bin ich dennoch nur 3 mal gelaufen. 5 km und trotzdem krebsrot, bei einer Geschwindigkeit von 7,20 min/km. Es war so deprimierend wieder bei nahezu Null anzufangen.</p>
<p>Gestern hat es mir dann gereicht. Am Abend bin ich noch los, wollte mir beweisen, dass ich es noch &#8220;drauf&#8221; habe. Meinen Läuferflüsterer Ricky als Fahrradbegleitung eingespannt und für 5 km verpflichtet. Insgeheim hatte ich ein anderes Ziel. Spätestens als ich die übliche Runde im Reichswald fortsetzen wollte, wusste er auch, was ich beabsichtigte. Die 10 km mussten es einfach werden. Geschwindigkeit erstmal egal. Auf die 8 min/km bin ich dennoch stolz. Es war natürlich anstengend und vielleicht kein Traumlauf. Aber endlich wieder ein Erfolg. Ich glaube, dass ich den dringend gebraucht habe!</p>
<p>Nun muss ich am Dienstag &#8220;einfach&#8221; weiter machen! Dann klappt&#8217;s auch wieder mit dem Wettkampf. Ich vermute wirklich: ich bin zurück! Auch hier im Blog ;)</p>
<p><a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/08/l_496_480_3EEB8E4D-5F35-4E1D-9F21-81C414F74396.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-364" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/08/l_496_480_3EEB8E4D-5F35-4E1D-9F21-81C414F74396.jpeg" alt="" width="300" height="290" /></a></p>
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		<title>Metropol(halb)marathon</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/08/14/metropolhalbmarathon/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 21:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkämpfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgeschichte
Nun war also mein erster HM (Rennsteiglauf) vorüber, entdeckte ich doch einen Lauf, der ganz in meiner Nähe stattfinden sollte. Ich habe noch nie von diesem Lauf gehört, aber ich wollte die Gelegenheit nutzen, um das knapp verfehlte 2 Stunden Ziel doch noch zu knacken. Ich habe mich auch erst recht kurzfristig angemeldet.
Der Vorabend
Ganz im Gegensatz zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Vorgeschichte</span></strong><br />
Nun war also mein erster HM (<a title="Rennsteiglauf" href="http://javaengel.de/?p=78" target="_blank">Rennsteiglauf</a>) vorüber, entdeckte ich doch einen Lauf, der ganz in meiner Nähe stattfinden sollte. Ich habe noch nie von diesem Lauf gehört, aber ich wollte die Gelegenheit nutzen, um das knapp verfehlte 2 Stunden Ziel doch noch zu knacken. Ich habe mich auch erst recht kurzfristig angemeldet.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Vorabend<br />
</span></strong>Ganz im Gegensatz zum Rennsteiglauf habe ich keinerlei Schmerzen oder Krankheiten. Es geht mir gut. Ich hole meine Startunterlagen ab und das ging sogar ohne Schlange stehen zu müssen. Also schon einmal sehr gut organisiert das Ganze. Nutzen wollte ich auch gleich den Pastapartygutschein. Nunja. Eigentlich bin ich davon ausgegangen ein komplettes Gericht kostenlos zu bekommen. Dem war dann nicht so. Vielmehr hatte ich tatsächlich einen 2 EUR Gutschein. Naja. Besser als nichts habe ich mich an die Pasta gewagt. Lecker war sie ja. Am späteren Abend habe ich mit Sunny noch einmal das Fest besuchen wollen. Und was sehen wir da?</p>
<p><span id="more-149"></span></p>
<p>Nichts! Gar nichts. Kaum Menschen. Naja. Die Band war gut. Die paar Menschen die hier saßen brachten aber keine Stimmung. Irgendwie bedrückt.<a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2010/01/metro_stimmung.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-299" title="Metropolmarathon Stimmung vor dem Lauf" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2010/01/metro_stimmung-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Immerhin war ich deutlich weniger nervös als vor dem Rennsteiglauf. Doch gingen mir einige Sachen durch den Kopf. Wird es klappen sich diesmal weiter vorne zu platzieren? Werde ich die Geschwindigkeit halten können? War das Training ausreichend? Leider ist diesmal Sunny nicht mit am Start. Somit muss ich meine Läufernervosität alleine bekämpfen.<br />
Es wurde spät. Die Stimmung wurde besser aber ich wollte dann besser nach Hause. Ausruhen. Kräfte sammeln. Es war trotz Tapering eine sehr harte Arbeits-/Studiumwoche.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Ein paar Stunden vor dem Start<br />
</span></strong>Wie immer versuche ich am Vortag sehr früh aufzustehen, um abends dann sehr müde ins Bett zu fallen. Das hat wieder einmal gut funktioniert. Hundemüde schläft es sich einfach besser. Somit  war ich am morgen vor dem Lauf wieder sehr früh wach und fit, um rechtzeitig am Start zu sein.</p>
<p>Auf nach Fürth mit dem Zug um mich dort noch ein wenig warmzulaufen. Diesmal komme ich mir schon wie ein alter Hase vor. Einlaufen. Rund zwei Kilometer in den Menschenmassen. Es fühlt sich seltsam an. Warum hier schon Energie verschwenden? Ganz klar! Heute geht es richtig zur Sache. Ich möchte gleich schnell starten. Hier sind warme Muskeln von Vorteil.</p>
<p>Ich habe mich vorher recht gut über das Höhenprofil, Startrichtung und Umgebung informiert. Somit hat es mich gewundert das so viele in die falsche Richtung standen. Bis der Moderator endlich einmal die Leute auf die andere Seite schickte, dauerte es bis 15 Minuten vor dem Start. Das gab dann ein wenig Gedrängel. Ich stand diesmal recht gut platziert; ganz im Gegensatz zum Rennsteiglauf; recht weit vorne. Zu weit vorne, wie ich später bemerkt habe. Das nächste Mal muss ich einen Mittelweg finden um andere nicht zu behindern. Daran merkt man eben das ich noch blutiger Anfänger bin.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2010/01/metro_aufregung.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-302" title="Metropolmarathon - aufgeregt" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2010/01/metro_aufregung-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Kurz vor dem Start<br />
</span></strong>Stimmung wollte hier nicht so recht aufkommen. Laber laber laber. Statt fetzige Stimmungsmusik nur Gerede. Schrecklich. Das haben die Thüringer deutlich besser drauf. Ich war schon richtig demotiviert und habe nur noch auf den Start gehofft. Ich sah laut Sunny richtig genervt aus.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Start<br />
</span></strong>Endlich weg von diesem Moderator! Diesmal kann ich wirklich in meiner Geschwindigkeit starten. Völlig deprimiert vom schlechtem Startprogramm laufe ich los und lasse mich von klatschenden Zuschauern endlich in die richtige Stimmung bringen!</p>
<p>Ja! Ja! Ja! Endlich! Ich bin heiß!! Ich bin heiß auf den Lauf! Heiß auf die nächsten zwei Stunden!</p>
<p>Natürlich laufe ich so viel zu schnell los. 5:00 min/km auf den ersten drei Kilometern. So kann das nicht gut gehen. Ruhig Ricky. Ruhig. Ich versuche abzubremsen. Langsam pendle ich mich bei 5:30 min/km ein. Warum nicht. Der Puls ist ok. Ich fühle mich gut. Weiter so!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die ersten zehn Kilometer<br />
</span></strong>Euphorie weicht Konzentration. Ich bin hochkonzentriert. Mich stört nichts. Ich nehme alles auf. Jeder Band wird gelauscht. Nichts bringt mich aus der Ruhe. Ich nehme jedes Getränk an, verweile aber keine Sekunde an der Getränkestation. Heute ist mein Tag! Die zwei Stunden werden fallen! Ich liege gut in der Zeit. Ich fühle mich topfit. Jedem Zuschauer wird zurückgejubelt. Ich konzentriere mich, aber die Strecke ist einfach zu genial um sie nicht zu beachten. Ich genieße das Jubeln der Fürther. Spaß ist heute kein Ausdruck. Auffallend die häufigen Getränkestationen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bis Kilometer 18<br />
</span></strong>Ich laufe durch die verschiedensten Gegenden Fürths. Durch tolle grüne Landschaften. Einem Kanal. Ein Stadion! Ja tatsächlich. Eine halbe Runde durch ein kleines Stadion durften wir rennen. Ich merke so langsam das ich schon lange viel zu schnell unterwegs war. Aber das macht mir (noch) nichts. Ich bin hochmotiviert. Die Uhr zeigt unglaubliche 5:29 min/km an. Kann das sein? Egal!</p>
<p>So langsam wird es wieder urbaner. Noch mehr Menschen an den Straßen. Ich bin fertig. Die Zuschauer treiben mich durch die Stadt! Es wird zunehmend schwerer. Ich nutze jede Getränkestation (die immer häufiger werden) um mir gleich zwei Becher zu krallen. Ich war so fertig das mir einer beim Krallen runtergefallen ist. Da ist ein kleiner Junge mit einem vollem Becher hinterhergesprintet und hat mir einen neuen gereicht! Toll!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die letzten Kilometer<br />
</span></strong><a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2010/01/metro_erwischt.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-304" title="Metropolmarathon - erwischt!" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2010/01/metro_erwischt-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Aufhören? Nein. Bloß nicht. Dann brauch ich noch länger zu den Getränken und dem Essen im Ziel. Ich laufe wie in Trance. Kein Blick mehr für die Pulsuhr. Ziel ich komme! Komm! Du hast es so lange durchgehalten! Das schaffst du! Ein starker Anstieg lässt mich verzweifeln. Der Stadtkern liegt schon vor mir! Ich bin doch kein Walker! So schaffe ich es meine Geschwindigkeit zu halten. Jetzt habe ich keine Kraft mehr zurückzujubeln. Ich versuche meine Kraft für die letzten Kilometer zu sammeln. <em><strong>&#8220;Ja Ricky! Wohoho Endspurt!&#8221; </strong><span style="font-style: normal;">Was? Wo? Wie? Das bin ja ich. Ich schaue hoch und sehe Sunny mir zujubeln. Ich raffe mich auf! Na also! Es geht doch! Bald bist du im Ziel!</span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Ich laufe nun wieder motivierter. Mein Schritt sieht wieder sportlicher aus. Was solch eine Motivationsspritze doch ausmachen kann. Ich konzentriere mich auf das Kopfsteinpflaster und plötzlich : <em>&#8220;Ricky! Zielgerade! Gleich geschafft!&#8221;. </em>Da steht sie schon wieder. Was? Wie? Ist sie schneller gegangen als ich gelaufen? Nicht nachdenken.</span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Ich biege um eine Ecke und sehe das Ziel! JAAA! Ich gebe Gas! Ein letztes Mal. Arme hoch. Straffer Oberkörper. Die Beine arbeiten gut mit. Ich sprinte mit hoher Geschwindigkeit ins Ziel. Völlig torkelnd hängt mir jemand meine Medaille um. Ich versuche nicht anzuhalten. Wo sind die Getränke. Schnell!</span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Wasser um Wasser trinke ich, bis Sunny endlich eintrifft. Das kommt mir ewig lange vor. Jetzt erst schaue ich auf die Uhr. Mein Puls sinkt. Die Zeit? 1:54:19? Hä? Nein. Das kann nicht sein. Besser mal das offizielle Ergebnis abwarten.</span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Tatsächlich bestätigt sich diese Zeit auf die Sekunde genau. Überglücklich verlasse ich das Gelände um einen schönen Tag ausklingen zu lassen.</span></em></p>
<p>Nächstes Jahr liebes Fürther Team, bin ich wieder dabei. Aber diesmal beim Marathon!</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></strong></p>
<p style="text-align: left;">Dieser Lauf hat mir sehr gefallen. Ich war gut vorbereitet. Hatte keine Angst. Habe gekämpft. Es war alles sehr gut organisiert. Es gab Melonen auf der Strecke. Kuchen im Ziel. Unheimlich viele Getränkestellen. Überhaupt. Alles was das Läuferherz begehrt und dazu noch eine recht niedrige Anmeldegebühr. Ich kann diesen Lauf nur weiterempfehlen!</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Bänderdehnung?</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 12:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht so recht ob das wirklich eine Bänderdehnung war. Jedesfalls hat An-Kas recht behalten. Durch Kühlen und viel Gel ist mittlerweile Ruhe im Fuß eingekehrt und ich fühle mich evtl. in der Lage morgen einen Lauf zu machen. Heute werde ich den Fuß nochmal gut verarzten, aber ich bin überrascht wie schnell ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht so recht ob das wirklich eine Bänderdehnung war. Jedesfalls hat An-Kas recht behalten. Durch Kühlen und viel Gel ist mittlerweile Ruhe im Fuß eingekehrt und ich fühle mich evtl. in der Lage morgen einen Lauf zu machen. Heute werde ich den Fuß nochmal gut verarzten, aber ich bin überrascht wie schnell ich keine Schmerzen mehr habe.</p>
<p>Evtl. kann ich also doch noch den &#8220;Fränkische Schweiz Marathon&#8221; mitlaufen? Die Hoffnung stirbt zuletzt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Waldwege &#8211; nein danke</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 17:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[So. Nun ist es diese Saison doch noch passiert. Umgeknickt im Wald. Eine leichte Bänderdehnung. Glücklicherweise nichts schlimmeres. Dummerweise nur kurz vor meinem Marathondebut. Das tut mehr weh als die Schmerzen im Fuss. Nun heißt es abwarten bis der Schmerz verschwindet.
Ich werde mich hüten solche unebene Waldwege in Zukunft zu laufen. Die Verletzungsgefahr ist einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So. Nun ist es diese Saison doch noch passiert. Umgeknickt im Wald. Eine leichte Bänderdehnung. Glücklicherweise nichts schlimmeres. Dummerweise nur kurz vor meinem Marathondebut. Das tut mehr weh als die Schmerzen im Fuss. Nun heißt es abwarten bis der Schmerz verschwindet.</p>
<p>Ich werde mich hüten solche unebene Waldwege in Zukunft zu laufen. Die Verletzungsgefahr ist einfach zu hoch bei einem langen Lauf die Beine nicht mehr hoch genug zu bekommen. Schnell knickt man um und eine sehr gute Saison geht evtl. zu Ende.</p>
<p>Nun sitze ich da mit meinem Tapeverband. Nichts kann ich tun. Das Wetter ist toll. Ich bin fit wie ein Turnschuh. Nun versuche ich zu kämpfen, dass ich evtl. wenigstens im Oktober an den Start gehen kann. Ich bin mir sicher das klappt!</p>
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		<title>Läufer pro Stunde</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 19:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Beginn meiner Läuferkarriere habe ich ein seltsames Hobby gepflegt. Ich habe die Läufer pro Stunde gezählt und bin hier auf lustige Gesetzmäßigkeiten gestoßen.
Zugegeben war es im Winter nicht sehr schwer, sich an die einzelnen Läufer sogar einzeln zu erinnern. Jetzt im Sommer ist das schon schwieriger. Hiermit möchte ich meine bescheidenen Ergebnisse präsentieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Beginn meiner Läuferkarriere habe ich ein seltsames Hobby gepflegt. Ich habe die Läufer pro Stunde gezählt und bin hier auf lustige Gesetzmäßigkeiten gestoßen.</p>
<p>Zugegeben war es im Winter nicht sehr schwer, sich an die einzelnen Läufer sogar einzeln zu erinnern. Jetzt im Sommer ist das schon schwieriger. Hiermit möchte ich meine bescheidenen Ergebnisse präsentieren.  Ich möchte aber gleich erwähnen, dass man die Ergebnisse weder als Statistik sehen kann, noch ernst nehmen sollte. Hier hat einfach nur der Spaß gezählt, einmal zu prüfen, ob die Klischees denn stimmen! Also nicht so ernst nehmen!</p>
<p><span id="more-111"></span></p>
<p>Diese Werte entstanden natürlich einmal pro Woche; immer auf der gleichen Strecke während meines langen Laufs. Wochen in denen ich eine andere Strecke gewählt habe, habe ich einfach ignoriert und nicht berücksichtigt.</p>
<ul>
<li>im Winter (Dezember &#8211; Februar) habe ich durchschnittlich drei Läufer pro Stunde zählen können</li>
<li>im Frühling (März bis Mai) waren es dann schon 11 Läufer pro Stunde</li>
<li>seit Juni konnte ich 19 Läufer pro Stunde zählen</li>
</ul>
<p>(ab jetzt jeweils abweichend von den oben genannten Saisonzahlen)</p>
<ul>
<li>Montage und Freitage sind sehr einsam. Hier sind durchschnittlich 50% weniger LÃ¤ufer unterwegs</li>
<li>bei bewölktem Wetter laufen rund 22% weniger Läufer</li>
<li>bei Nieselregen laufen 76% weniger Läufer</li>
<li>bei richtig miesem Wetter (starker Regen / Schnee / Eis) habe ich meist niemanden gesehen, also nahe 0%</li>
<li>bei Temperaturen größer als 25 Grad und praller Sonne laufen 87% weniger Läufer</li>
<li>nach Tageszeit konnte ich natürlich nicht genau prüfen, aber mir ist aufgefallen, dass ich deutlich mehr LÃ¤ufer antreffe, wenn ich morgens oder abends laufe. Mittagsläufe und Nachtläufe sind erwartungsgemäß sehr einsam</li>
<li>Sonntags ist wohl der Läufertag! Zu jeder Tageszeit &#8211; zu jeder Witterung &#8211; ich traf immer etwa 30% mehr Läufer als an den anderen Tagen!</li>
</ul>
<p>Hier fand ich vor allem interessant, dass Läufer lieber Nieselregen akzeptieren, als sehr heißes Wetter mit prallem Sonnenschein. Interessant auch die seltsamen Montags- und Freitagseinbrüche!</p>
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		<title>Grenzenlos</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 16:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>

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		<description><![CDATA[Helmstedt. Nicht nur einfach eine Stadt in Niedersachsen. Helmstedt liegt an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Vor vielen Jahren endete hier der westliche Teil der Transitstrecke nach Westberlin &#8211; eine Grenze quer durch eine wunderhübsche Natur verlaufend.
Heute schreibe ich von dieser Stadt, weil ich das Vergnügen hatte, ein Wochenende hier zu verbringen und natürlich habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Helmstedt. Nicht nur einfach eine Stadt in Niedersachsen. Helmstedt liegt an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Vor vielen Jahren endete hier der westliche Teil der Transitstrecke nach Westberlin &#8211; eine Grenze quer durch eine wunderhübsche Natur verlaufend.</p>
<p>Heute schreibe ich von dieser Stadt, weil ich das Vergnügen hatte, ein Wochenende hier zu verbringen und natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt diese Gegend zu <em>erlaufen</em>.<span id="more-93"></span></p>
<p>Ich habe vorab schon geplant wie ich laufen möchte. Natürlich durch einen Grenzwald &#8211; natürlich möchte ich über die ehemalige Grenze laufen &#8211; natürlich möchte ich Eindrücke von beiden Seiten einsammeln. Geplant &#8211; getan lege ich los die Gegend zu erkunden.</p>
<p>Unheimlich stille Waldstücke. Viele Rehe. Viel Natur. Unglaublich was hier geboten wird. Ständig habe ich versucht, mich in die Lage zu versetzen, die wohl damals hier geherrscht haben muss. Mir wurde richtig mulmig, als ich verschlossene Gullideckel und Panzersperren mitten im Wald entdeckte. Es war wie eine Zeitreise in die 80er Jahre. Der Lauf war entsprechend leicht. Ich war so abgelenkt das ich die ersten 10 km kaum bemerkt habe. Endlich habe ich eine Strasse erreicht. Hier war vorher nichts. Gar nichts. Nur aufgeschüttete Erde. Später konnte ich im Museum entdecken, dass hier zur Wendezeit ein Schild stand: &#8220;Gestern noch am Arsch der Welt. Heute mitten in Deutschland.&#8221; Beendorf war erreicht. Die Häuser müssen direkt am Grenzzaun gestanden haben. Was muss das für ein Gefühl sein, in solch einem Dorf gelebt zu haben? Dort habe ich mich mich auf den früheren Kolonnenweg der Grenze gewagt und dort einen Teil meines Laufs zurückgelegt. Ein komisches Gefühl das man hier laufen kann, wo einst eine Mauer stand.</p>
<p>Danach ging mein Lauf noch einmal über die Grenze in Richtung Bad Helmstedt. Ein Kurort mitten an der Grenze. Muss das hier früher ruhig gewesen sein. Heute ist die Strasse gut befahren.</p>
<p>Das war ein Erlebnis der besonderen Sorte. Ich habe mir vorgenommen mehr solche Ausflüge zu machen.</p>
<p>Ein grenzenloser Lauf in einem grenzenlosen Deutschland.</p>
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		<title>Marathontraining ist hart</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/07/31/marathontraining-ist-hart/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 08:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein erster Marathon rückt näher und ich werde so langsam nervös. Ich ertappe mich wieder gehÃ¤uft auf Seiten, wo man Tipps für Marathonläufer findet. Weiterhin beginnen meine Beine wieder ein wenig zu rebellieren. Gut das die Zipperlein am nächsten Tag immer wieder verschwunden sind. Diese Woche steht eine Umfangsteigerung auf fast 90 km an. 2x [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erster Marathon rückt näher und ich werde so langsam nervös. Ich ertappe mich wieder gehÃ¤uft auf Seiten, wo man Tipps für Marathonläufer findet. Weiterhin beginnen meine Beine wieder ein wenig zu rebellieren. Gut das die Zipperlein am nächsten Tag immer wieder verschwunden sind. Diese Woche steht eine Umfangsteigerung auf fast 90 km an. 2x 19 km, 2x 20 km und einmal Intervalltraining werden mich ganz schön schwitzen lassen.</p>
<p><span id="more-90"></span>Doppeleinheiten machen mir immer schwer zu schaffen. Bin ich doch diese Woche während des ersten 19 km Laufes noch völlig unbeschwert und seichten Gedanken niedrigpulsig durch die Wälder gezogen, so lief es sich am Folgetag doch schon deutlich schwerer.</p>
<p>Heute steht also mal wieder Intervalltraining auf dem Programm. Eigentlich liebe ich diese Einheiten. Beim Marathon kommen sie nun deutlich weniger als noch bei der Halbmarathonvorbereitung. Eigentlich schade. Aber was nutzt einem Geschwindigkeit, wenn man keine Ausdauer hat.</p>
<p>Ich habe mich letzte Woche für zwei Marathonläufe dieses Jahr angemeldet. Mein Debut wird beim Fränkische Schweiz Marathon stattfinden. Welche Zeit ich hier laufen werde, weiß ich nicht recht. Ich werde versuchen deutlich unter 4:10 zu liegen. Das sollte kein Problem sein, aber beim ersten Marathon weiß man ja nie. Dieser Marathon hat mich wegen der Bilderbuchlandschaft gereizt.</p>
<p>Um dann richtig durchzustarten habe ich mich gleich noch zum Frankfurt Marathon angemeldet. Dieser hat mich gereizt, da man hier auf einem roten Teppich in eine Festhalle mit sicherlich guter Stimmung einläuft. Hört sich nach einem unvergesslichen Moment an. Hier werde ich versuchen die 4 Stunden Marke zu knacken.</p>
<p>Es läuft also alles nach Plan. Aber man soll ja bekanntlich den Lauf nicht vor dem Wettkampf loben &#8211; oder wie war das Sprichwort noch einmal?</p>
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		<title>Rennsteiglauf 2009</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/07/29/rennsteiglauf-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 21:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkämpfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun war es endlich soweit. Der große Tag meines ersten HM kam näher. Mein Gewicht war von 105 kg auf immerhin unter 90 kg gesunken. Meine Fitness war sehr gut. Ich konnte mein Training recht gut durchziehen bis auf eine Grippe, die mich 2 Wochen flachgelegt hat. Ich hatte leichte Knieschmerzen rechts und machte mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun war es endlich soweit. Der große Tag meines ersten HM kam näher. Mein Gewicht war von 105 kg auf immerhin unter 90 kg gesunken. Meine Fitness war sehr gut. Ich konnte mein Training recht gut durchziehen bis auf eine Grippe, die mich 2 Wochen flachgelegt hat. Ich hatte leichte Knieschmerzen rechts und machte mir schon Sorgen was das wohl werden wird.</p>
<p>Nun war der Mai gekommen. Und damit der Rennsteiglauf. Mein erster Halbmarathon. Man mag kaum glauben wie aufgeregt ich war. Fragen über Fragen stellten sich mir:</p>
<p>Würde ich es durchhalten? Welche Zeit kann ich laufen? Werden meine leichten Kniebeschwerden schlimmer? Wie werden mir die Höhenmeter bekommen?</p>
<p><span id="more-78"></span></p>
<p>Der letzte Trainingslauf war mies. 8 km wollte ich laufen. Nur 8 km! Nach 5 km mußte ich abbrechen wegen starken Schmerzen im rechten Bein. Wo der Schmerz genau saß? Keine Ahnung! In der Wade. Im Knie. Überall. PANIK! Was nun?</p>
<p>Zwei Tage Ruhe habe ich mir vor dem Debut verordnet. Und tatsächlich gingen die Beschwerden weg. Ich war topfit an diesem Tag. In Oberhof angekommen war es nach einer sehr regnerischen und stürmischen Nacht zumindest trocken und bewölkt. Eigentlich optimales Laufwetter. Die Temperatur auf dieser Höhe fühlte sich sehr kalt an &#8211; also nahm ich eine Jacke mit.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Kurz vor dem Start</span></em></strong></p>
<p>Beim Rennsteiglauf wird in Startblöcke aufgeteilt. Sinnigerweise werden Neulinge gaaaanz hinten einsortiert. Super. Es schwant mir schon vorab Böses. Das Gefühl in dieser Masse zu stehen, fand ich zu Beginn richtig berauschend. Alles Gleichgesinnte &#8212; Verrückte. Unbeschreiblich. Große Freude das ich es so weit geschafft habe in solch einer Schlange zu stehen. Der Moderator macht Stimmung. Die Musik gefällt mir. Einmal noch die Schnürung kontrolliert und dann langes Warten auf den Startschuß! Laolawellen funktionieren hier richtig gut. Alle machen mit. Ich sehe mich um und mir schwant schon wieder böses &#8211; fast nur ältere Menschen. Menschen mit T-Shirts : &#8220;Ich walke den Rennsteig&#8221;. Verdammt. Warum nur wurde ich gezwungen hier zu stehen?</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Der Start</span></em></strong></p>
<p>Und nun ist es soweit! Der Startschuß. Natürlich brauche ich noch einige Zeit bis zur Ziellinie. Ich kann es kaum erwarten. Mein Puls schießt schon jetzt auf 140. Unglaublich! Und dann endlich die Startlinie! Jubeln! Schreie! Musik! Kreischen! Eine unglaubliche Stimmung erwartet mich kurz hinter der Startlinie. Ich versuche mich zu konzentrieren und laufe recht konstant mein Tempo auf einer breiten Teerstrasse. Stau gibt es hier nicht. Ich überhole viele Läufer. Niemand überholt mich an dieser Stelle. Das macht mich ein wenig Stolz und gibt mir Mut für den bestehenden Anstieg!</p>
<p>Nun biegen wir auf einen Waldweg ein. Der Weg wird natürlich zunehmends enger. Und -unglaublich- so gut wie alle gehen hier &#8211; an der ersten Steigung! Panik! Darauf war ich gar nicht vorbereitet! Also Ruckzuck seitlich auf den Hang geklettert und über Stock und Stein gerannt, damit ich wenistens halbwegs Geschwindigkeit aufnehme.</p>
<p><em><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Aufstieg zum Beerberg</span></strong></em></p>
<p>Ich knicke oft um. Muss aufpassen das ich nicht stürze. Überhole Gehenden um Gehenden. Insgeheim murmle ich immer wieder: RennsteigLAUF &#8211; nicht GEHsteiglauf. Nunja. Ich bahne mir meinen Weg zwischen Stock und Stein. Werde immer wieder gezwungen zu stoppen. Das kostet Kraft und viel Zeit. Die erste Verpflegungsstation nutzen viele um zu rasten. Ich bin kein bißchen ausgelastet und brauche nichts. Irgendwo muss ich wohl das Schild : &#8220;Beerberg &#8211; höchster Punkt des Laufes!&#8221; verpasst haben &#8211; es ging bergab.</p>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Das Mittelstück</span></em></strong></p>
<p>Hier konnte ich nun endlich wieder den Waldweg nutzen. Leider immer noch sehr verstopft und vor allem schlammig habe ich viele Menschen stürzen sehen. Ich mache etwas vorsichtiger und schaue zum ersten Mal auf die Uhr. Panik! Schnitt 7:10 min/km. Was nun? Gas geben! Ich sprinte los! Überhole weiterhin Läufer um Läufer und ärgere mich immer wieder über diese Vorgehensweise; neue Läufer in den letzten Startblock zu stecken. Das darf nicht wahr sein. Endlich kommt km 14. Die Strecke bleibt voll aber ich kann nun zumindest meine Geschwindigkeit laufen so wie ich sie möchte. Das ist aber nur mit einem extremen Schlängellauf möglich bei dem ich mich sehr konzentrieren muss, um nicht zu stürzen. Die Wege sind unheimlich schlammig. Die Wiesen stehen unter Wasser. Es ist verdammt rutschig. Riesige Wasserlöcher muss man umlaufen &#8211; mitten durchs Gestrüpp. Tja. Wer als ersten Lauf einen Crosslauf wählt ist ja auch selbst schuld.</p>
<p><em><strong><span style="text-decoration: underline;">Das Ende naht</span></strong></em></p>
<p>Es geht mehr bergab als bergauf. Ich gebe Gas und laufe nun ständig mit einer Geschwindigkeit von 5 min/km. Ich muss mich ständig drosseln damit ich mich nicht verletze. Umknicken ist keine Seltenheit. Die Wege sind unterspült. Viele Wurzeln. Es ist nicht leicht. Ich überhole weiterhin unheimlich viele Läufer. Das motiviert mich mittlerweile, da ich in meinem Lauf nicht mehr behindert werde. Es macht zunehmend Spaß. Dann kommt noch ein Anstieg! Daran habe ich gar nicht mehr gedacht. Natürlich habe ich mir vorher genau das Höhenprofil angeschaut. Vergessen hab ich den Anstieg dennoch. Und der hatte es echt in sich! Wiederum scheinen alle zu gehen. Ich gebe dagegen Gas und versuche Zeit gut zu machen. Es ist hart! Sehr hart! Die Tränen stehen mir in die Augen. Zuschauer rufen mir zu : &#8220;Weiter so! Durchhalten&#8221;. Ich kann den Berg mit 5:30 min/km erklimmen. Unglaublich! Auf der Kuppe bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf den Thüringer Wald. Toll! Endlich habe ich Blick auf die Landschaft, da die Strecke nun nicht mehr so rutschig ist. Ich finde aber weiterhin niemanden der in meiner Geschwindigkeit läuft. Schade.</p>
<p><em><strong><span style="text-decoration: underline;">Endspurt</span></strong></em></p>
<p>Nun steht ein Helfer am Strassenrand und behauptet das es nun nur noch bergab geht. Ich gebe wieder Gas. Mobilisiere meine Kräfte. Ich bin gut drauf. Da geht noch was. Ich streife mit meinen Blicken die wunderschöne Landschaft und nutze den Berablauf, um die erste schlechte Hälfte wieder gut zu machen. Meine Geschwindigkeit interessiert mich nicht mehr. Ich fühle mich als ob ich den Berg hinunterfliege! Ich überhole viele in sehr hoher Geschwindigkeit. Nun werden es wieder mehr Zuschauer. Jubel. Schreie. Ich spüre das Ziel. Musik überall. Ich gebe noch mehr Gas. Der letzte fiese Anstieg &#8211; ich gebe jetzt nicht mehr auf. Ich versuche alle Kräfte zu mobilisieren und sprinte nun mit unglaublichen 4:30 min/km die letzten beiden Kilometer. Bis ins Ziel kann ich noch mindestens 20 Läufer überholen. Es macht mir Spaß! Über die Matten  und &#8212;- Sieg! Die Mühe hat sich gelohnt.</p>
<p><em><strong><span style="text-decoration: underline;">Nach dem Lauf</span></strong></em></p>
<p>Meine Beine waren schwer. Ich taumle umher. Versuche nicht anzuhalten. Wie in Trace trinke ich Becher um Becher Wasser. Ich bin froh und stolz auf meine Zeit. 2:10 habe ich mir vorgenommen. 2:02 sind es geworden. Ich war mir jederzeit sicher das ich die 2 Stunden Marke geknackt hätte wenn da nicht die sehr langsame erste Hälfte gewesen wäre.</p>
<p><em><strong><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></strong></em></p>
<p>Ich kann den Rennsteiglauf sehr empfehlen. Das einzige Problem werden ambitionierte Läufer haben, wenn sie gleich beim ersten Lauf ein wenig schneller laufen wollen. Ich bin nun wahrlich kein Düsenjet. Eher eine Dampflokomotive. Wie muss es erst den richtig schnellen Läufern ergangen sein? Dennoch ist die Landschaft beeindruckend. Es ist alles gut organisiert. Die Stimmung reißt mit und die Thüringer sind sehr nett und feuern einen an. Ich habe leider auch einen ungünstigen Tag erwischt, was das Wetter betrifft. In der Nacht hat es eimerweise geregnet. Der Boden war aufgeweicht, durchnässt und durchspült. Das ist sicher nicht immer so. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei. Wahrscheinlich beim Marathon. Dort gibt es glücklicherweise auch keine Startblöcke</p>
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		<title>Dort wo niemand läuft</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/07/26/dort-wo-niemand-lauft/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 06:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es hat schon seine Gründe wenn man in einen Ort kommt, wo weit und breit keine Jogger zu sehen sind. Nun hatte ich meinen langen Lauf in einer fremden Stadt zu absolvieren. Als Läufer versuche ich schon vorher mögliche Strecken und Lieblingsstrecken anderer herauszufinden. Tja. Nichts. Zumindest scheint hier niemand zu laufen. Strecken im Netz? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/p_2048_1536_781F3651-3A86-40F9-8169-7E57EA230423.jpeg"><img class="alignnone size-full wp-image-364" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/p_2048_1536_781F3651-3A86-40F9-8169-7E57EA230423.jpeg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Es hat schon seine Gründe wenn man in einen Ort kommt, wo weit und breit keine Jogger zu sehen sind. Nun hatte ich meinen langen Lauf in einer fremden Stadt zu absolvieren. Als Läufer versuche ich schon vorher mögliche Strecken und Lieblingsstrecken anderer herauszufinden. Tja. Nichts. Zumindest scheint hier niemand zu laufen. Strecken im Netz? Nicht auffindbar. Also dachte ich mir ich laufe einfach einmal los. Mal sehen wohin es mich treibt. Was ich nicht wusste ist, das die Gegend ein einziger Berg ist. Erst geht es steil bergab, was man am Ende natürlich wieder bergauf zurücklegen darf. Aber auch dahinter scheint es kein &#8220;geradeaus&#8221; zu geben. Entweder steil bergauf oder steil bergab. Das schlaucht natürlich so sehr, das ich nach 16 km schon platt war. Wundervoll. Das wären noch ganze 8 km Kampf und Krampf. Kein Wunder das mir auf der gesamten Strecke nur eine einzige Joggerin aufgefallen ist. Ich habe fast bis ans End gekämpft. 23, 5 sind es geworden. Dann hat mich der Anblick des Ziels zu sehr gereizt.</p>
<p>Ich bin froh ab morgen wieder in gewohnter Umgebung zu laufen.</p>
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		<title>Hitze oder Regen</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/07/22/hitze-oder-regen/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 18:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es soll LÃ¤ufer geben, die es lieben im Regen zu laufen. Die letzten beiden Wochen habe ich ohne Drang danach, die Chance erlebt, dieses GefÃ¼hl doch wenigstens nachvollziehen zu kÃ¶nnen. 

Schlimm fand ich es nicht. Viel schlimmer war es den inneren Schweinehund zu Ã¼berlisten Ã¼berhaupt aus der Wohnung zu gehen. Da ich mittlerweile keine Einheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/l_800_600_694297F1-21A5-434D-8BD7-094364F08165.jpeg"><img src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/l_800_600_694297F1-21A5-434D-8BD7-094364F08165.jpeg" alt="" width="300" height="225" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
<p>Es soll LÃ¤ufer geben, die es lieben im Regen zu laufen. Die letzten beiden Wochen habe ich ohne Drang danach, die Chance erlebt, dieses GefÃ¼hl doch wenigstens nachvollziehen zu kÃ¶nnen. </p>
<p><span id="more-72"></span></p>
<p>Schlimm fand ich es nicht. Viel schlimmer war es den inneren Schweinehund zu Ã¼berlisten Ã¼berhaupt aus der Wohnung zu gehen. Da ich mittlerweile keine Einheit mehr auslasse, war natÃ¼rlich klar das ich laufen werde &#8211; einen gewissen Ruck musste ich mir dennoch geben.</p>
<p>So schlimm fand ich diese RegenlÃ¤ufe dann gar nicht. Lustig fand ich nur die Reaktionen der mich unglÃ¤ubig Anblickenden. Dicke Jacke. Regenschirm ( oder Zelt ). Rennend zum Auto. Sehr witzig das Ganze.<br />
Als diese Leute mich dann auch noch frÃ¶hlich lÃ¤chelnd laufen sehen, konnte ich nur unglÃ¤ubiges KopfschÃ¼tteln ernten.</p>
<p>Es ist Ã¼brigens das gleiche KopfschÃ¼tteln was ich heute erlebt habe. Die Hitze. Nicht einmal Walker wagen sich auf die sonst Ã¼berfÃ¼llten Wege. </p>
<p>War das nun besser als die Hitze gestern und heute? Nein. Ich bin eindeutig frÃ¶hlicher wenn die Sonne drauÃŸen scheint. Ich bekomme die typische LÃ¤uferbrÃ¤une ( siehe Achim Achilles ), schwitze wie ein VerrÃ¼ckter -aber es macht mich glÃ¼cklich &#8211; glÃ¼cklicher als im Regen zu laufen. Momentan zumindest.</p>
<p>Am Ende haben beide Varianten etwas. Sie bringen Abwechslung ins LÃ¤uferleben&#8230; und das ist genau was ich zur Motivation brauche.</p>
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		<item>
		<title>Den Rennsteig gerockt!</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/05/18/27/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 09:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkämpfe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://javaengel.de/?p=27</guid>
		<description><![CDATA[Durch Buchen Fichten Tannen, so schreit ich durch den Tag,
begegne vielen Freunden, sie sind von meinem Schlag.
Ich jodle kräftig in das Tal, das Echo bringt&#8217;s zurück,
den Rennsteig gibt&#8217;s ja nur einmal, und nur ein Wanderglück.
So schnell wie das aufregende Rennsteigwochenende begonnen hat, ist es auch schon wieder vorbei. Da bereitet man sich Wochen nur auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #008000;">Durch Buchen Fichten Tannen, so schreit ich durch den Tag,<br />
begegne vielen Freunden, sie sind von meinem Schlag.<br />
Ich jodle kräftig in das Tal, das Echo bringt&#8217;s zurück,<br />
den Rennsteig gibt&#8217;s ja nur einmal, und nur ein Wanderglück.</span></p>
<p>So schnell wie das aufregende Rennsteigwochenende begonnen hat, ist es auch schon wieder vorbei. Da bereitet man sich Wochen nur auf dieses Ereignis vor und schon sitze ich wieder hier am heimischen Rechner und versuche alles Revue passieren zu lassen&#8230;</p>
<p><span id="more-27"></span></p>
<p><strong>Die letzten Tage davor&#8230;</strong></p>
<p>war tapering angesagt. Es ist die Phase, in der man dem Körper Ruhe gönnt und ihn mit Kohlenhydraten und Wasser mästet. Ich will gar nicht wissen, wie viel ich in diesen Tagen zugenommen habe. Am Sonntag, den 10. Mai war mein letzter langer Lauf von 15 Kilometern. Er ging leicht vom Fuße und machte Mut. Am 12. und 13. Mai ging es mir darum, noch ein wenig Tempo zu trainieren. Den ersten 8 km Lauf legte ich so in 55 Minuten zurück. Es tat richtig gut noch einmal Vollgas zu geben und die Aufregung wegzulaufen. Am Folgetag wollte dann natürlich gar nichts gehen. Ich war satt! Es ist ungefähr wie vor einer Prüfung, kurz vorher kann man den Stoff einfach nicht mehr sehen! Ich schlüpfte in die Laufschuhe und hatte so gar keine Lust mehr, auch wenn es nur 8 Kilometer sein sollten, 5 davon im Intervall, ich hatte einfach keinen Bock, die Nase voll &#8211; ich war es leid! Dieses negative Gefühlsgerüst fühlte sich natürlich so kurz vor dem Wettkampf gar nicht gut an.</p>
<p>Donnerstag und Freitag wurden dann die Beine ruhig gehalten. Nur futtern und trinken war die Devise &#8211; natürlich auch den Alltag meistern &#8211; aber eben kein Training mehr. Das hat wirklich gut getan.</p>
<p><strong>Der Abend zuvor&#8230;</strong></p>
<p>Am Freitag versuchte ich noch ruhig zu bleiben &#8211; so weit es eben möglich ist, wenn man seine Laufsachen zusammenlegt und in eine Tasche packt. Die Fahrt ging auch noch, ich hatte mein Nervenkostüm gut im Griff und beim kleinen Zwischenstopp in Schmiedefeld, wo mein Freund ein paar Bekannte aus einem Lauf-Forum traf, war ich auch noch in guter Verfassung. Es war eine nette Runde, in der wir beide die einzigen Halbmarathonis waren. Mir schlug schon doch einige Verwunderung entgegen, als sie zu Ohren bekamen, dass ich effektiv vielleicht 2 Monate trainiert habe &#8211; ja &#8211; zu diesem Zeitpunkt kam sie dann, die Panik, ganz leise pirschte sie sich an mich heran.</p>
<p>Es ging dann weiter, nach Oberhof, um unsere Startunterlagen abzuholen. Da hatte sie mich gepackt! Die Ehrfurcht und Angst saß mir im Nacken. Ich bekam einen schönen grünen Plastebeutel, in dem meine Startnummer und eine Anstecknadel, nebst Werbung und anderen Kleinigkeiten verstaut waren. Nun war es für mich greifbar &#8211; morgen geht es wirklich los. 21 km auf einer mir unbekannten Strecke unter noch ungewissen Begebenheiten. Würde es wirklich zu unserem Laufstart trocken bleiben?</p>
<p><strong>Die Nacht&#8230;</strong></p>
<p>war scheußlich. Wir schafften es erst 23 Uhr ins Bett und es war klar, dass wir morgens, Dreiviertel 5, aufstehen müssten. Obwohl ich sehr müde war konnte ich nicht gut schlafen. Ich hatte furchtbare Angstträume. Ich würde mich im Wald verlaufen, ich würde nicht über die Matten zur Start- und Zielmessung laufen, ich würde den Chip verlieren. Alles war ganz düster und nass, als wäre ich allein im Alten Wald von Tolkiens Herr der Ringe. Immer wieder drehte ich mich im Halbschlaf unruhig in den Laken.</p>
<p><strong>DER Morgen&#8230;</strong></p>
<p>Als der Wecker klingelte und ich realisierte, dass es nun in nicht mal 3 Stunden losgeht, war ich ein nervliches Frack- nur bemüht alles noch schnell anzuziehen, nichts zu vergessen! Gefreut habe ich mich über den frühen Gruß einer Freundin, die uns eine aufmunternde Zeile in der Nacht geschrieben hatte. Ihr werdet den Rennsteig rocken!!! &#8211; so sicher war ich mir da allerdings nicht.</p>
<p>Die spärliche Zeit, die uns verblieb, um uns Startklar für die Fahrt nach Oberhof zu machen, sorgte dafür, dass ich zumindest in dieser Zeit meine Nerven im Griff hatte. Ich trank schnell meinen Guten Morgen Kaffee &#8211; ohne den ich nicht gesellschaftsfähig bin, aß eine Banane, biss dreimal in mein Brötchen, friemelte nervös meine Startnummer an mein Laufshirt, darauf den Zeitmessungschip mit Rickys Hilfe in die Chiphalterung an meinem Schuh. Die Stunde bis zum Aufbruch verging so wahnsinnig schnell, da saßen wir auch schon im Auto und fuhren auf der Autobahn nach Oberhof. Alles verlief nach Zeitplan, doch war ich dennoch sehr nervös. Mein Läuferflüsterer hämmerte mir noch einmal auf meinen Wunsch hin die Strecke in den Kopf. Die ersten 6-7 km bis zum Beerberg bergauf, dann bergab, dann zwischen Kilometer 14 und 16 noch ein Anstieg. Rest bergab. Es galt die Devise: Kenne deinen Feind und wisse, wer deine Freunde sind. Noch im Auto schrieb ich meinem Bruder, der später als Zuschauer nach Schmiedefeld kommen wollte, dass er mit meiner Ankunft erst nach 3 Stunden plus X rechnen sollte. Ich traute mir nicht sonderlich viel zu.</p>
<p><strong>Kurz vor dem Startschuss in Oberhof&#8230;</strong></p>
<p>nun waren wir da. Es galt sich noch schnell von überschüssigem Wasser zu trennen und wohl jeder Läufer kennt sie, die Dixie-Klos. Immer wieder eine ganz eigene Erfahrung. Aber was will man machen, wenn die Blase drückt und man als Frau sich nicht mal so einfach an den Strassenrand stellen und das Unkraut wässern kann. Da muss man durch.</p>
<p>Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie ich mich kurz vor Laufbeginn fühlte, jedenfalls legen die Familienfotos ein deutliches Zeugnis ab. Auf ihnen wirke ich doch recht ängstlich und angespannt.</p>
<p><strong>In den Startblöcken&#8230;</strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_30" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-30" title="In den StartblÃ¶cken" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/Rennsteigfotos-9-225x300.jpg" alt="Warten auf den Start" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">Warten auf den Start</p></div>
<p>Nach dem wir uns von unseren Begleitern verabschiedet hatten, galt es auch sich voneinander zu trennen. Ricky hatte sich deutlich früher gemeldet und so noch in den 5. Block geschafft, ich hingegen musste in den letzten &#8211; den 6. Block und wartete dort angespannt auf den Start. Die Stimmungsmusik nahm ich nur am Rande wahr. Ich war einfach beeindruckt von den Massen, die bis vorne zum Startpunkt relativ dicht gedrängt standen, von einem Bein auf das andere hüpften und wie ich auf den Startschuss warteten. Ein kurzes Zwiegespräch hatte ich mit einer Läuferin, die zu ihren Großeltern sagte, dass sie ganz allein laufen müsse und sich bestimmt vom Tempo der anderen zu sehr mitziehen lassen würde. Ich sprach sie an um herauszufinden, in welcher Zeit sie denn ankommen wolle. Als sie 2 Stunden sagte, meinte ich, dass das dann wohl nicht passen würde, denn ich wolle nur ankommen. So weit hatte ich mein Ziel nun schon nach unten korrigiert, keine drei Stunden mehr, nein &#8211; ankommen.</p>
<p><strong>Startschuss&#8230;</strong></p>
<p>Nun setzte sich Block für Block in Bewegung und gegen 7:40 Uhr ging es auch für Block 5 und 6 los. Ich ging es sehr sehr langsam an. Bald war ich im hintersten Drittel des letzten Blocks, doch als es dann von der Strasse weg in den Wald hinein ging, beschleunigte ich dann endlich. Es ging mir auch gut. Meine Waden fühlten sich kein Stück hart an und ich hatte sonst auch nicht über Zipperlein zu klagen. Die ersten 3 Kilometer legte ich so in 24 Minuten zurück. Mit jedem Kilometer ging es dann jedoch schneller und besser voran. Es war sehr aufregend. So viele Läufer mit dem selben Ziel und dann so viele nette Grüppchen an den Rändern, die einen anfeuerten. Ich musste viel Grinsen und war richtig glücklich. Der Weg zum Beerberg war jedoch nicht ohne für mich. Stücke, an denen ich realisierte, dass andere gehend schneller sind, als ich laufend, ging ich dann auch. Immer dieser Gruppenzwang ;). Jedoch spurtete ich dann auch immer öfter zwischen den Gehenden hindurch und kam richtig in Fahrt. Ich war schon überrascht, dass ich so manchen steilen Kilometer zum höchsten Punkt des Laufs mit 8 Minuten bewältigte. Allerdings drängte sich auch manchmal der Gedanke auf, dass ich noch lange nicht die Hälfte geschafft habe und mich doch um Himmelswillen nicht auspowern sollte! Nach dem Beerberg strahlte ich die stimmungsmachende Bevölkerung an.</p>
<p>Es ging langsam, dann immer deutlicher und steiler hinab, es fühlte sich gut an, über Stock und Stein, wie ein Geißlein zu springen &#8211; doch wurde mir die Gefahr dessen dann später sehr bewusst, als ein alter Mann stürzte und eine schlimme Platzwunde auf der Stirn hatte. Wir Läufer blieben stehen, die, die zuerst bei ihm waren, halfen ihm auf. Es war kein schöner Anblick. Ich beschloss, wie andere auch, lieber nach vorn zu spurten und einen Sanitäterpunkt zu erreichen. Als ich dort ankam, liefen sie bereits in die Richtung. Ich war erleichtert, dass der Punkt nicht so weit weg war, vielleicht 100 Meter. Aber diese Erfahrung ließ mich für einen großen Teil der Strecke einfach nicht mehr los. Natürlich lief auch ich nun hoch konzentriert die schwierigen Kilometer nach unten, es war wirklich sehr steinig und einmal blieb auch ich fast hängen und stolperte &#8211; konnte mich aber noch fangen. Der Unfall beherrschte noch lange meine Gedanken und so verstrichen Kilometer, ohne dass ich die Kilometerschilder wahrnahm.  Erst bei Kilometer 13 bekam ich wieder einen Blick für den Rennsteig.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-31 alignnone" title="Toller Ausblick" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/Rennsteigfotos-12-300x225.jpg" alt="Toller Ausblick" width="300" height="225" />Dicke Nebelschwaden ließen ihn geheimnisvoll und auch ein wenig spooky wirken. Der Nebel lichtete sich bei Suhl. Dort hatte mich der Rennsteig dann endlich in seinen Bann gezogen. Ich hielt mehrmals an, um ein Foto vom Tal zu schießen. Es war traumhaft. Die Strecke war nun auch endlich weniger gefährlich, eine Art Kieselweg in schönem Rot-braunton.</p>
<p>Die nächsten Kilometer verflogen nur so. Erstaunt betrachtete ich meine Uhr und sah, dass ich bereits 2 Stunden unterwegs war, jedoch schon Kilometer 14 oder 15 hinter mir gelassen hatte. Es war sehr spannend viele Läufer zu überholen und ohne es wirklich bewusst zu wollen, wurde ich immer schneller und lief selbst die letzten Steigungen recht zügig nach oben. Es fehlten bald nur noch 5 Kilometer und schon bald ging es immer stärker bergab und ich gewann immer mehr an Fahrt. Zwei Kilometer schaffte ich so in je 5 Minuten. Den letzten Kilometer sprintete ich in etwa 4:30 min ins Ziel.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-34 alignnone" title="Zieleinlauf" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/Rennsteig-34-300x250.jpg" alt="Zieleinlauf" width="300" height="250" /></p>
<p>So stand ich mit 2:36:00 auf dem Tacho, aber mit sehr zittrigen Beinen, hinter dem Ziel und schleppte mich dann Richtung Versorgungsposten. Verdammt stolz schrieb ich meinem Schatz, der mit mir erst nach 3 Stunden rechnete, ein Bin schon da per SMS.</p>
<p>Der Rest ist Geschichte und mein höllischer Muskelkater wird es hoffentlich auch bald sein!</p>
<p>P.S.: die Kilometerangaben sind aus dem Gedächtnis heraus und erheben keinen Anspruch auf Korrektheit- aber ungefähr müsste es passen ;)</p>
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		<title>Kontrollzwang</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/05/11/kontrollzwang/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 09:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausstattung]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Mein Name ist Susanne und ich bin süchtig nach Pulsuhren.&#8221;
So oder so ähnlich müsste ich mich wohl in einer Selbsthilfegruppe vorstellen, in der es darum geht, sich von dieser Technik abzunabeln&#8230;

Seit Februar trainiere ich mit solchen Uhren. Es fing damit an, dass ich zunächst meine Herzfrequenz beobachtete, denn zu mehr war die Polar nicht fähig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-38" title="Technik" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_0447-300x225.jpg" alt="IMG_0447" width="300" height="225" /></p>
<p><em>&#8220;Mein Name ist Susanne und ich bin süchtig nach Pulsuhren.&#8221;</em><br />
So oder so ähnlich müsste ich mich wohl in einer Selbsthilfegruppe vorstellen, in der es darum geht, sich von dieser Technik abzunabeln&#8230;<br />
<span id="more-39"></span><br />
Seit Februar trainiere ich mit solchen Uhren. Es fing damit an, dass ich zunächst meine Herzfrequenz beobachtete, denn zu mehr war die Polar nicht fähig. Und dennoch fand sich mein Blick recht häufig auf der Digitalanzeige wieder. Dann kam der Tag, an dem die Batterie gewechselt werden musste. Also brachte ich sie zum Händler meines Vertrauens und dort bekam ich als Ersatz eine Polar mit Laufsensor! Das fand ich ja klasse. Noch mehr Anzeigen, die man im Auge behalten konnte. So viel Kontrolle! Ich wusste plötzlich, wie schnell ich laufe, wie weit ich laufe und dann war da ja auch noch meine Herzfrequenz! Ein tolles Gefühl, so motivierend, dass ich manchmal wohl gar nicht mehr wusste, ob ich der Zahlen auf dem Display wegen laufe, oder des Laufens wegen &#8230; doch was wenn die Technik am Handgelenk einmal versagte?</p>
<p>Mein Lauftagebucheintrag vom 16. April spricht hierzu BÃ¤nde!</p>
<p><em>&#8220;War genervt, weil der Gurt der Pulsuhr heute leer geworden ist. Konnte meinen Puls nicht überwachen. Dadurch war es mir nicht möglich, den eigentlich geplanten Regenerationslauf zu machen, also ein lockeres Trainingstempo zu finden.&#8221;</em></p>
<p>Sollten hier nicht die Alarmglocken schellen? Ist das nicht zu viel Technikgläubigkeit? Ein ganzer Lauf hinüber, nur weil es mir nicht möglich war, meinen Puls zu überwachen? Pulsuhr futsch &#8211; Motivation futsch? Müsste ich nach 26 Jahren in meiner Haut nicht auf mein Herz hören können?</p>
<p>Solche Fragen jedoch stellte ich mir zu diesem Zeitpunkt leider nicht. Ich baute meine Abhängigkeit noch aus, denn von nun an lief ich mit der Forerunner/Garmin, einem GPS Gerät. Protzig schmückte sie nun meine dürren Handgelenke und unterhielt mich mit mehreren Anzeigetafeln, auf denen es kaum einen Wert gab, den ich nicht kontrollieren konnte. Es ist nicht zu leugnen, dass Intervalltraining mit dieser Uhr sehr viel Spaß macht, dass sie sehr nützlich zur Auswertung ist- jedoch beeinflusste mich die ständige Information über mein Tempo dermaßen, dass ich dazu geneigt war, stets einen Schritt schneller oder langsamer zu laufen, wenn der Wert nicht genau mit meinem Zielwert übereinstimmte. Ständige Tempowechsel waren die Folge und im Rückblick schlauchten die wohl mehr, als wenn ich einfach etwas zu schnell gelaufen wäre.</p>
<p>Nicht nur das Wissen darüber, wie schnell man ist, schafft innere Unruhe, auch genau zu wissen, wie weit man noch laufen muss, hat nicht nur Vorteile. Wenn es mal nicht so rund läuft und man bei einem 10 km Lauf an der Anzeige klebt und sieht, wie man sich jeden Kilometer einzeln vorwärts schleppt, dann hat das nicht mehr viel mit Motivation zu tun, das grenzt dann schon an Masochismus.</p>
<p>Gestern Abend war Training angesagt. Allerdings nicht nur für mich, sondern auch für Ricky und es gab nur eine Pulsuhr! Ach du Schreck! Nun saßich da und überlegte, ob ich nicht wegen der fehlenden Pulsuhr das Training ausfallen lassen sollte! Glücklicherweise kam ich zur Besinnung, die darin bestand, dass ich zum Rennsteiglauf auch keine Pulsuhr haben werde! Nun allerdings war es Zeit für mich, dass ich lerne auf mich selbst zu hören, meine Kraft ohne technische Spielerei einzuteilen, denn zum Rennsteiglauf in wenigen Tagen habe ich nur eine Stoppuhr dabei. Ich werde nicht ablesen können, ob ich nun 9 oder 8 Minuten für einen Kilometer brauche und ich werde auch nicht genau wissen können, wie schnell mein Herz schlägt, während ich den Beerberg hoch kraxel&#8217;! Na schön, dachte ich mir, dann wird das nun mein Testlauf.</p>
<p>Mit der zur Stoppuhr degradierten Polar am Handgelenk lief ich gemeinsam mit Ricky zum &#8220;Trainingsgelände&#8221;, dort begann ich meine <em>Runden</em> zu laufen. Ganz ohne technische Hilfe ging es dann doch nicht, denn ich bat ihn zuvor noch, diese eine Runde, die ich immer und immer wieder laufen wollte, für mich auszumessen. Das sei erlaubt, denn zum Rennsteiglauf ist es mir auch möglich zu sehen, wie weit ich noch laufen muss um ins Ziel zu stolpern.</p>
<p>Ricky trainierte seine Intervalle, während ich genüsslich meine Runden drehte. Es ging diesmal nicht darum, dass ich eine genaue Kilometerzahl schaffen wollte, es ging nicht um eine bestimmte Zeit. Mein Ziel war lediglich, dass ich so lange laufe, bis er mit seinem Training fertig ist und dann mit ihm gemeinsam nach Hause auslaufe.</p>
<p>Es war richtig entspannend, mal nicht zu wissen, wie schnell mein Herz schlägt, wie weit ich noch laufen muss und nicht exakt zu wissen, wie schnell ich bin. So vergingen 2 Stunden, bis wir wieder zu Hause waren und erst dort errechnete ich meine zurückgelegten Kilometer. Es waren 15 Stück! Ich bin mir sicher, dass ich mit der Garmin am Handgelenk und der konkreten Vorgabe, diese Distanz zu laufen, alle 2 Kilometer verzweifelt nachgesehen hätte, wenn nicht noch öfter, wie weit es denn noch ist. Aber auch nicht zu wissen, wie schnell ich laufe, war sehr entspannend und so hatte ich am Ende einen Schnitt von 8 Minuten pro Kilometer. Ich bin mir sicher, dass ich mit der Garmin mein Tempo während des Laufs wieder gedrosselt hätte, aus Angst dann hinten einzubrechen. Und meine Herzschläge? Ich fühlte mich während des Laufens gut &#8211; das genügte.</p>
<p>Nach drei Monaten Training in Abhängigkeit von irgendwelchen Anzeigen, mit denen nicht ich mich selbst kontrollierte, sondern die mich kontrollierten, war es doch sehr befreiend, einfach mal drauf los zu laufen.</p>
<p>So habe ich nun meine Pulsuhren-Sucht überwunden und bin schon gelassener, was den Lauf am Samstag betrifft. Ich kann es jedem empfehlen, einfach mal ein Stück loszulassen und zu versuchen, mithilfe der eigenen Sinne auf den Körper zu horchen und sich nicht von den Werten der Digitalanzeige versklaven zu lassen. Ich werde weiterhin gerne mit der Garmin laufen, um zu wissen, wie weit ich war und auch bei Intervallen die Geschwindigkeit zu überprüfen, jedoch wird bei normalen Läufen mein Blick wieder mehr durch die Landschaft schweifen, als auf dem Display zu verharren.</p>
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		<title>Läuferleben</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/05/07/lauferleben/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 14:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne scheint. Es ärgert mich. Ja es ärgert mich richtig. Erstens sitzt du zur schönsten Zeit im Büro. Zweitens ist heute Laufruhetag. Toll! Suuuuper! Tagelang durch die Kälte gequält. Winterjacke rausgekramt. Im Regen gelaufen. Super. Morgen wird das Wetter wohl wieder schlechter. Freut mich. Denn morgen laufe ich!
Aber das kann einem Läuferherz nichts anhaben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne scheint. Es ärgert mich. Ja es ärgert mich richtig. Erstens sitzt du zur schönsten Zeit im Büro. Zweitens ist heute Laufruhetag. Toll! Suuuuper! Tagelang durch die Kälte gequält. Winterjacke rausgekramt. Im Regen gelaufen. Super. Morgen wird das Wetter wohl wieder schlechter. Freut mich. Denn morgen laufe ich!<br />
Aber das kann einem Läuferherz nichts anhaben. Laufen macht Spaß!<br />
Bei Regen &#8211; am besten viel Regen, so dass der eigene Schweiß gleich rausgewaschen wird.<br />
Bei Gewitter &#8211; so läuft man automatisch Intervalle von Baum zu Baum.<br />
Bei glühender Hitze &#8211; da wird man wenigstens schön braun.</p>
<p>Es gibt kein schlechtes Wetter. Das mag sein. Gelaufen wird immer. Spaß macht das aber nicht unbedingt. Vor allem nicht, wenn man am einzigen schönen Tag dieser Woche Laufpause hat.</p>
<p>Bleibt die Frage warum ich nicht einfach laufe trotz Laufpause? Das Frage ich mich auch. Weil ich einem Trainingsplan hörig bin! Der sagt ich darf nicht. Pause! Regeneration. Dabei strotzen meine Muskeln heute nur so vor Energie. Morgen hängen die wieder rum &#8211; man kann es ihnen auch nicht verdenken wenn es regnet.</p>
<p>Noch ein paar Tage bis zum Rennsteiglauf!<br />
Auf gehts!</p>
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		<item>
		<title>Fit, fitter, am fittesten</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/04/24/fit-fitter-am-fittesten/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 16:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Übermüdet? Stress? Wut? Dann verschreibe dir doch einfach eine Runde laufen! Was ging es mir heute schlecht! Stress auf Arbeit. Das Studium im Nacken. Völlig übermüdet. Und jetzt bin ich ausgeruht, fröhlich und hellwach. Ärzte sollten öfter einmal eine Runde laufen verschreiben statt Tabletten ;)

Das Training läuft sehr gut. Gestern habe ich mir neue Schuhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Übermüdet? Stress? Wut? Dann verschreibe dir doch einfach eine Runde laufen! Was ging es mir heute schlecht! Stress auf Arbeit. Das Studium im Nacken. Völlig übermüdet. Und jetzt bin ich ausgeruht, fröhlich und hellwach. Ärzte sollten öfter einmal eine<em> Runde laufen </em>verschreiben statt Tabletten ;)<br />
<span id="more-51"></span><br />
Das Training läuft sehr gut. Gestern habe ich mir neue Schuhe gegönnt. Die Dämpfung der alten Schuhe war wohl schon so stark abgelaufen, dass ich leichte Knieschmerzen bekommen habe. Mit den neuen Schuhen sind die Schmerzen wieder weg. Die 105 kg und die 800 km waren wohl zuviel für die kleinen Treter.</p>
<p>Die Fakten: Rund 800 km in 4 Tagen. 20 kg leichter. Ausfälle (Knieschmerzen / Schienbeinschmerzen / Bronchitis). 22 Tage bis zum Rennsteiglauf.</p>
<p>Es geht mir gut. Das Training war trotz riesiger Hürden erfolgreich. Durch meine zahlreichen Ausfälle kann ich mein Ziel &lt; 2 Stunden auf dem Rennsteig leider nicht mehr anpeilen. Auf einem nahezu ebenen Lauf würde ich das sicher schaffen und noch unterbieten können. Nicht auf dem Rennsteig. Aber ich bin stolz und werde einfach einmal sehen was ich laufen kann.</p>
<p>Wozu die ganze Schinderei? Wozu 800 km laufen? Na klar! Für den Wettkampf. Ich weiß nicht was mich dort erwartet, aber ich weiß, dass ich alles geben werde, auch in den letzten Wochen bis zum Lauf.</p>
<p>Gestern habe ich zum ersten Mal 500m Intervalle trainiert mit 4:40 min/km(12 x 500m). Wenn ich zurückdenke wie ich angefangen habe. 9 min/km. So langsam kann ich gar nicht mehr laufen :D. Keine Chance. Nach den Intervallen bin ich ganz frei 3 km nach Hause gejoggt. Schön langsam. Ein kurzer Blick auf die GPSuhr sagt 6:30 min/km. Unglaublich. Dafür musste ich mich früher abrackern, schwitzen.</p>
<p>Auch nach der gestrigen schweren Einheit war der heutige 12 km Lauf kein Problem für mich. Gerade einmal 1:12h habe ich gebraucht. Na wunderbar. Mehr Zeit um noch etwas fürs Studium zu machen. Wenn ich doch nicht an diesem Blog hier sitzen würde :D</p>
<p>Weiter gehts! Rennsteig ich komme!</p>
<p>PS: Für 800 km wurden insgesamt 4 Tage Laufzeit benötigt. Diese wurden in etwa 5-6 Monaten gerannt.</p>
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		<title>Warum laufen?</title>
		<link>http://javaengel.de/2009/04/18/laufen-fur-anfanger-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 17:16:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anfängertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich eine kleine Reihe beginnen, die Anfänger ein paar Tipps geben soll und evtl. auch unschlüssige Menschen dazu animieren möchte zu laufen!
Beginne ich mit mir selbst.
01.12.2008 105 kg &#8211; ich muss etwas tun. Nur was soll ich tun? Weniger essen ist klar. Aber nachhaltig ist das nicht. Also beginne ich ab sofort die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich eine kleine Reihe beginnen, die Anfänger ein paar Tipps geben soll und evtl. auch unschlüssige Menschen dazu animieren möchte zu laufen!</p>
<p>Beginne ich mit mir selbst.</p>
<p>01.12.2008 105 kg &#8211; ich muss etwas tun. Nur was soll ich tun? Weniger essen ist klar. Aber nachhaltig ist das nicht. Also beginne ich ab sofort die großen Sünden (Zuckerwasser&#8230;fettreiche Nahrung) nach und nach zu reduzieren. Nächster Schritt: Laufen!<br />
<span id="more-53"></span><br />
Ab in die Stadt und Funktionswäsche kaufen. Es ist eisig kalt da draußen und ich brauche Handschuhe, Schuhe, Mütze und Unterwäsche. Das Wichtigste war aber, das ich angefangen habe zu laufen. Ich habe bis zum heutigen Tag genau 20 kg verloren. Ich hungere nicht und ich habe wieder ein besseres Lebensgefühl.</p>
<p>Warum aber sollte man noch laufen? Gibt es weitere Gründe? Bringt das etwas da jeden zweiten Tag so viel Zeit zu verschwenden? Das muss jeder selbst wissen aber hier ein kurzer Auszug, warum Ausdauertraining sinnvoll sein kann:</p>
<p>- Senkung des Blutdrucks<br />
- Normalisierung des Blutzuckerspiegels<br />
- Senkung des Cholesterinspiegels<br />
- Vorbeugung gegen Arteriosklerose<br />
- Vorbeugung gegen Thrombose<br />
- Verbesserung der Leberwerte<br />
- Verbesserung der Nierenwerte<br />
- Vorbeugung vor Herz-/Kreislauferkrankungen, altersbedingten Leistungseinbußen<br />
- Entwicklung eines feineren Gefühls für den Zustand des eigenen Körpers<br />
- Aktivierung des Immunsystems. Bei vernünftiger Belastungsdosierung erfolgt eine Steigerung der immunologischen Abwehrfähigkeit<br />
- Förderung der Leistungsbereitschaft, Natürlichkeit, Gelöstheit, Selbstsicherheit<br />
- Verbesserung der Leistung des Kurzzeitgedächtnisses um bis zu 20% aufgrund verstärkter Hirndurchblutung<br />
Quelle :  http://www.heme45.de/64</p>
<p>Ließt sich gut oder? Genug Anreize, um langsam ein Ausdauertraining zu beginnen? Der erste Schritt ist der Wille. Raus und laufen! Das ist wichtig. Dabei ist es sehr günstig zu laufen. Andere Sportarten wie auch Fitnessstudios sind deutlich teurer.</p>
<p>Ein paar alte Schuhe. Eine Sporthose und Sportjacke und schon gehts los. Pulsuhr? Blödsinn. Kein gesunder Anfänger kann damit etwas anfangen (alleine schon deswegen, weil ein Anfänger seinen Maximalpuls gar nicht kennt und so leicht noch nicht ermitteln kann).<br />
Wie sollte man aber beginnen? Na ganz einfach. Raus! Langsam laufen. Und so lange laufen wie es sich gut anfühlt. 10 bis 30 Minuten sollten da auf Anhieb herauskommen. Ich habe ein wenig gekämpft und bin auf Anhieb auf eine Stunde am Stück gekommen.</p>
<p>Und nun?<br />
Der erste Schritt ist getan. Wenn du nun regelmäßig von der Couch aufstehst und läufst wirst du sehr schnell zumindest eine Stunde am Stück laufen. Wenn nicht? Auch nicht schlimm. Nichts überstürzen und vor allem langsam laufen! Was ist aber <em>langsam</em>?<br />
Einfach so langsam das du dich wohlfühlst. Führe Selbstgespräche mit dir :D&#8230; zumindest theoretisch. Könntest du dich mit jemanden unterhalten? Ja? Dann läufst du genau richtig!</p>
<p>Du wirst sehen wie schnell man Erfolge erzielt. Solltest du nun aber regelmäßig laufen und gefallen am Laufsport finden, dann müssen anständige Schuhe gekauft werden! Klar! Am besten mit Laufbandanalyse um festzustellen ob die Schuhe dich anständig stützen.</p>
<p>Damit hast du den Weg geschafft in ein neues Lebensgefühl. Laufe und habe Spaß dabei. übertreibe nicht! Erreiche dein Ziel! Setz dir realistische Ziele! Dann steht deinem ersten 10 Kilometer-wettkampf-lauf nichts mehr entgegen!</p>
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		<title>Es geht los&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 17:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ricky</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[So. Da bin ich wieder. In neuem Gewand und auf einer neuen Webseite.
Nach einer schlimmen PrÃ¼fungsvorbereitung endlich wieder Zeit fÃ¼r lange LÃ¤ufe. In den letzten zwei Wochen habe ich eher Geschwindigkeit trainiert. Lange LÃ¤ufe waren wegen Zeitmangel nur vereinzelt mÃ¶glich.
Nun also wieder einmal eine richtig lange Einheit: 25 km. Puh. Ja. Ich hatte vorher schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-23" title="Winter in Erlangen" src="http://javaengel.de/wp-content/uploads/2009/07/IMG_02332-300x225.jpg" alt="Winter in Erlangen" width="300" height="225" />So. Da bin ich wieder. In neuem Gewand und auf einer neuen Webseite.</p>
<p>Nach einer schlimmen PrÃ¼fungsvorbereitung endlich wieder Zeit fÃ¼r lange LÃ¤ufe. In den letzten zwei Wochen habe ich eher Geschwindigkeit trainiert. Lange LÃ¤ufe waren wegen Zeitmangel nur vereinzelt mÃ¶glich.</p>
<p>Nun also wieder einmal eine richtig lange Einheit: 25 km. Puh. Ja. Ich hatte vorher schon so meine Zweifel, aber beim Start ging es mir so gut, dass ich unterwegs auf die Schnappsidee kam, eine bergige Strecke zu wÃ¤hlen.</p>
<p>Nach einer kurzen Weile beachtete ich ein Schild nicht so wirklich und bin einmal getreu dem Motto : â€žPositiv denkenâ€œ an dem Schild vorbeigerannt. Tja. In der Bildergallerie kann man den Salat bewundern.</p>
<p>Unterwegs traf ich drei Pferde, die ich unbedingt Ã¼berholen musste. Naja. Trabend keine Kunst, also vorbei und Foto geschossen.</p>
<p>Die Berge gingen erstaunlich gut, aber die Kraft und Ausdauer gegen Ende waren schon recht am Ende angelangt. Eigentlich wollte ich bis nach Hause rennen, aber ich konnte dann nicht mehr. Nun gut. Die 25 km waren geschafft, aber den Rest der Strecke musste ich gehen. Und mit dÃ¼nner Kleidung ist das schon recht kalt. Gut das meine Freundin mir Wasser und ein Fahrrad gebracht hat. Ab nach Hause und Freundin stehen gelassen&#8230; Ich war sehr froh darÃ¼ber sonst hÃ¤tte ich mich wohl erkÃ¤ltet. Alles in allem lief es aber sehr gut und mein Ziel Marathon erscheint mir nun doch nicht mehr unmÃ¶glich. NÃ¤chste Woche sind 28 km an der Reihe.</p>
<p>Toll das ich auf dieser bergigen Strecke tolle Fotos schieÃŸen konnte (mit dem iPhone). Alle Fotos kann man in der Gallerie bewundern. Leider sehr schlechte QualitÃ¤t, da die Linse wohl mit SchweiÃŸ betropft war und ich nicht anhalten wollte, habe ich sie langsam trabend geschossen.</p>
<p>Tolle Strecke. Tolle Bilder. Toller Lauf! Bis demnÃ¤chst.</p>
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